Digitalisierung muss vorbereitet werden. Im Folgenden die Erläuterungen

Nachfolgend konkretisieren wir Maßnahmen zur Vorbereitung von Digitalisierungsprojekten in Unternehmen.

Gesellschaftliche Debatte über Digitalisierung

Bevor wir uns dem Thema der Digitalisierung zuwenden, werfen wir einen kleinen Blick auf die gesellschaftliche Debatte über Digitalisierung. Die Debatte wird – je nachdem von welcher Seite man sie betrachtet – mehr oder weniger undifferenziert geführt.

Was ist Digitalisierung überhaupt (aus Wikipedia)

Der Begriff Digitalisierung bezeichnet ursprünglich das Umwandeln von analogen Werten in digitale Formate und ihre Verarbeitung oder Speicherung in einem digitaltechnischen System. Die Information liegt dabei zunächst in beliebiger analoger Form vor und wird dann über mehrere Stufen in ein digitales Signal umgewandelt, das nur aus diskreten Werten besteht.

Zunehmend wurde jedoch unter Digitalisierung auch die Erstellung primär digitaler Repräsentationen zum Beispiel durch Digitalkameras oder digitale Tonaufzeichnungssysteme verstanden. Die so gewonnenen Daten lassen sich informationstechnisch verarbeiten, ein Prinzip, das allen Erscheinungsformen der Digitalen Revolution und der Digitalen Transformation im Wirtschafts-, Gesellschafts-, Arbeits- und Privatleben zugrunde liegt.

Quelle Wikipedia

Seit etwa 2013 wird – so zeigen Google–Suchanfragen – der Begriff der Digitalisierung in der deutschsprachigen medialen Öffentlichkeit[1] immer seltener im Sinne der ursprünglichen Bedeutung (Umwandlung von analogen in digitale Datenformate) verwendet, sondern fast ausschließlich (und zunehmend unbestimmt) im Sinne der umfassenden Megatrends[2] der digitalen Transformation und Durchdringung aller Bereiche von Wirtschaft, Staat, Gesellschaft und Alltag. 

Dabei geht es um „die zielgerichtete Identifikation und das konsequente Ausschöpfen von Potentialen, die sich aus digitalen Technologien ergeben“.[3] Dort wird auch von „Digitalisierungsfähigkeit“ gesprochen, was wie viele andere Zusammensetzungen mit „Digitalisierung“ semantisch unsinnig ist.

Quelle Wikipedia

Das Ziel aus der Sicht der Unternehmen betrachtet heißt Gewinnmaximierung. Die modernen Möglichkeiten der Vernetzung verbunden mit dem Austausch von Informationen zwischen Menschen, Maschinen (Robotern) und künstlicher Intelligenz vernichten Arbeitsplätze. Arbeitsaufgaben wie sie in der heutigen Arbeitswelt ausgeübt werden, werden nicht mehr benötigt. 

Die Möglichkeiten, Arbeitsaufgaben kostengünstiger und schneller zu erledigen sind durch den Einsatz digitaler Bausteine und künstlicher Intelligenz schier unbegrenzt. 

Deshalb ist es richtig und dringend erforderlich, Geschäftsmodelle auf den Prüfstand zu stellen und sich auf die Suche nach neuen Geschäftsmodellen zu machen. Und hier tun sich besonderes die deutschen und französischen Unternehmen sehr schwer.

Es gibt sie auch heute noch – Politiker aus verschiedenen Parteien, die ein aufrichtiges Interesse haben, sich den zukünftigen  Herausforderungen zu stellen. 

Digitalisierung ohne politischen Konsens führt wahrscheinlich in die Katastrophe. Deshalb betrifft Digitalisierung uns alle – Bürger, Unternehmen uns Politik. 

Auszug: Digital-Gipfel
Der Digital-Gipfel (vormals Nationaler IT-Gipfel) und sein unterjähriger Prozess sind die zentrale Plattform für die Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft bei der Gestaltung des digitalen Wandels. Denn wir können die Chancen der Digitalisierung für Wirtschaft und Gesellschaft am besten nutzen, wenn alle Beteiligten gemeinsam daran mitarbeiten.

Seit 2017 firmiert der Nationale-IT Gipfel als Digital-Gipfel. Er trägt damit der Tatsache Rechnung, dass die Digitalisierung nicht nur die Telekommunikationstechnologie, sondern Digitalisierung in ganzer Breite umfasst – von der Kultur-und Kreativwirtschaft bis zur Industrie 4.0.

Der diesjährige Digital-Gipfel fand am 28. und 29. Oktober 2019 in Dortmund (Messe Dortmund) statt. Schwerpunkt waren Digitale Plattformen.

Das detaillierte Programm finden Sie hier (PDF, 1 MB) (englische Version (PDF, 1 MB)) und hier die Dortmund Declaration zum Digital-Gipfel 2019 (PDF, 80 KB).

Erster Schritt: EINSICHT GEWINNEN

Ein Unternehmen wird von der „Mentalität bzw. Geisteshaltung“ der lenkenden und ausführenden Menschen geprägt. Wir kennen die Macher, die Bedenkenträger, die Ja-Sager, die Duckmäuser und die Zerstörer. In unseren Unternehmen sind alle Typen vertreten – und das ist auch gut so. 

Die Unterschiedlichkeit macht in ihrer Summe immer stark, auf den ersten Blick negative Eigenschaften ziehen i.d.R. positive nach sich. Hier ist die Leitung gefragt, die Stärken ihrer Mitarbeiter zu fördern und die Schwächen zu akzeptieren. Besonders als älterer Berater halte ich im Umgang mit Menschen und der Umsetzung von Zielen oft die besseren Karten in den Händen. 

So gilt es, alle im Unternehmen für ein neues auf Digitalisierung beruhendes Geschäftsmodell vorzubereiten. Jeder spielt dabei eine Rolle – seine/ihre Rolle. Und diese mit den unterschiedlichsten Vorstellungen ausgestatteten Menschen, gilt es zu gewinnen, damit sich Einsicht für Veränderungen entwickelt. 

Ich setze hier auf altbekannte Methoden und Vorgehensweisen, die sich im letzten Jahrzehnt erfolgreich bewährt haben, Veränderungsprozesse vorzubereiten und umzusetzen. DISG , Supervision, Metaplan, Organisationsaufstellungen.

2. Schritt: ZUKUNFTSVISION

Nachdem sich im Unternehmen die grundsätzliche Bereitschaft für Veränderungen durch Digitalisierung entwickelt hat, können wir uns gelassen an den Aufbau einer Zukunftsvision machen. Hierbei geht um das „Ausmalen“ von zukünftigen Möglichkeit aber auch Schwierigkeiten. Auch in dieser Phase begleiten wir durch Supervisionen, Brainstormings mit Metaplan und Organisationsaufstellungen die Entwicklung einer tragfähigen Vision.

Spätestens jetzt werden die im ersten Schritt gewonnenen Erkenntnisse beim Ausmalen zukünftiger Geschäftsfelder und digitaler Organisationsformen Früchte tragen. Bereits ein wenig „Einsicht“ überwindet Widerstände und erzeugt Mut und Bereitschaft, sich der Zukunft zu stellen.

Dabei fällt dem Management eine bedeutende Rolle im Projekt Zukunft zu – Visionen erst einmal zu „Papier“ bringen.

3. Schritt: REALISTISCHER BLICK

Nachdem wir unsere Vision zu Papier gebracht haben, schauen wir uns unsere Vision unter verschiedenen Blickwinkeln näher an. Vielleicht stellen wir fest, dass wir das Planetensystem auf den Kopf gestellt und uns zur einzigen Sonne des Universums gemacht haben. 

Ein realistischer Blick zeigt uns, dass wir uns in der Gesellschaft vieler Global Player bewegen werden müssen. Unsere Vision muss deshalb Schnittstellen bezgl. Vernetzung, IT-Sicherheit, Datenschutz und, und, … einschließen. Der Digital Gipfel 2019 spricht in diesem Sinne von Plattformen, die es zu nutzen gilt aber besser noch eigene, Plattformen aufzubauen.

An dieser Stelle angekommen, wird die oben zu Papier gebrachte Vision realistisch überarbeitet und im nächsten Schritt manifestiert.

Der unter diesen Bedingungen

Fazit: Ein realistischer Blick zeigt die grundsätzlichen Digitalisierungsmaßnahmen.

4. Schritt: VISION MANIFESTIEREN

Im 4. Schritt geht es darum die Vision, die geplanten Maßnahmen konkret umzusetzen. Erklärtes Ziel ist es, in der Zielgruppe sichtbar zu werden. Wir befinden uns zu diesem Zeitpunkt an einem interessanten Punkt – denn Sie können davon ausgehen, dass Ihre Zielgruppe sich ebenfalls durch Digitalisierung verändern wird.

Und auf diese „neuen“ Bedürfnisse Ihrer Zielgruppen müssen Sie eingehen. Im Prinzip bleibt Ihrem Unternehmen nichts anderes übrig, als Ihrer alten/neuen Zielgruppe zu dienen, bevor Sie verdienen. Aus diesem Blickwinkel betrachtet, ist es vielleicht durchaus sinnvoll, sich einmal den zukünftigen Möglichkeiten der Digitalen Welt von 2023 auseinander zu setzen.

Möglichkeiten für Digitalisierung erfahren

Woher leiten wir die Möglichkeiten ab, bzw. wie erfahren wir von Ihnen. Es gibt viele Möglichkeiten, sich grundsätzlich schlau zu machen. Da gibt es die Beiträge in Fachzeitschriften bzw. den dazugehörenden Portalen (Heise online, Computerwoche, Wirtschaftswoche).

Ich habe mich für eine fachlich fundierte Quelle zu diesem Thema entschieden. Den Digital-Gipfel des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Die Mühe, sich dort einmal „durchzufressen“, lohnt sich auf jeden Fall. 

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